MRT kann Überdiagnosen beim Prostatakrebs-Screening um die Hälfte reduzieren

MRI

Die meisten Nationen haben tatsächlich kein landesweites Prostatakrebs-Screening vorgestellt, da bestehende Ansätze zu Überdiagnosen und auch zu vielen und auch unnötigen Biopsien führen. Eine brandneue Studie von Wissenschaftlern des Karolinska Institutet in Schweden, die in der New England Journal of Medicine, zeigt, dass Screening durch Magnetvibrations-Imaging (MRT) und auch gezielte Biopsien Überdiagnosen möglicherweise halbieren könnten Die Ergebnisse lagen heute auf dem European Association ofUrology Congress vor

„Unsere Ergebnisse aus einer großen, randomisierten Studie zeigen, dass moderne Methoden zur Früherkennung von Prostatakrebs die Vorteile des Screenings beibehalten und gleichzeitig die Schäden erheblich verringern. Damit wird die größte Hürde bei der Einführung eines landesweiten Screenings beseitigt“, stellt Tobias Nordstr öm, Lehrbeauftragter für Urologie am Department of Clinical Sciences, Danderyd Hospital am Karolinska Institutet, auf Kosten der STHLM3MRI-Forschung.

Jährlich erhalten etwa 1.4 Millionen Männer eine medizinische Diagnose von Prostatakrebszellen und auch 375,000 Männer sterben an der Krankheit. Frühere Forschungsstudien haben tatsächlich gezeigt, dass ein arrangiertes Screening zu einer früheren Entdeckung führen und damit auch die Gefahr von Todesfällen durch Prostatakrebs verringern kann.

Aktuelle Screening-Ansätze – PSA (Prostata-spezifisches Antigen)-Untersuchungen in Verbindung mit Standardbiopsien – führen zu unnötigen Biopsien und auch zur Entdeckung verschiedener kleiner Wucherungen mit geringem Risiko. Folglich hat sich keine andere Nation als Litauen dafür entschieden, ein landesweites Prostatakrebs-Screening-Programm vorzulegen, da die Vorteile nicht über die Nachteile hinausgehen.

„Verfeinerte Screening-Methoden sind erforderlich, um die Überdiagnose und Überbehandlung von Tumoren mit niedrigem Risiko zu reduzieren und unnötige Biopsien und biopsiebedingte Nebenwirkungen zu vermeiden“, erklärt Martin Eklund, Lehrbeauftragter an der Abteilung für Medizinische Epidemiologie und Biostatistik, Karolinska Institutet, mit gemeinsame Verpflichtung für die STHLM3MRI-Forschung.

Die Ergebnisse der STHLM3MRI-Forschung zeigen, dass Überdiagnosen halbiert werden können, indem herkömmliche Prostatabiopsien durch Magnetvibrationsbildgebung (MRT) und auch gezielte Biopsien ersetzt werden. Die Vielfalt nicht benötigter Biopsien und auch die Erkennung kleiner risikoarmer Wucherungen wird verringert, während der brandneue Ansatz ebenso viele wissenschaftlich fundierte Wucherungen entdecken kann.

STHLM3MRI ist eine randomisierte Studie, die zwischen 2018 und 2021 mit Personen aus dem Bezirk Stockholm durchgeführt wurde, darunter 12,750 Personen. Die Personen boten zunächst ein Blutbeispiel für die PSA-Bewertung an, zusätzlich zur Bewertung durch die brandneue Stockholm 3-Prüfung, die von Wissenschaftlern des Karolinska Institutet erstellt wurde wurden ausschließlich an geglaubten Wucherungen durchgeführt, die durch MRT erkannt wurden.

Die Forschung wurde danach fortgesetzt, indem genau untersucht wurde, wie die Stockholm-3-Untersuchung mit MRT integriert werden könnte, um den Ansatz für das Prostatakrebs-Screening weiter zu verbessern.

„Wir werden in Kürze den zweiten der beiden Hauptberichte der STHLM3MRI-Studie präsentieren, in der wir die Rolle eines neuartigen Bluttests als Ergänzung zur MRT beim Prostatakrebs-Screening untersuchen. Die Zukunft der Prostatakrebsdiagnostik umfasst wahrscheinlich sowohl verbesserte Bluttests als auch MRT. In der westlichen Welt gibt es seit einiger Zeit ein landesweites Screening auf Brust- und Gebärmutterhalskrebs bei Frauen. Wir können endlich zeigen, dass auch Männer ihr Risiko für bösartige Krebserkrankungen durch ein bundesweites Prostatakrebs-Screening mit modernen Methoden senken können“, resümiert Nordstr öm.

Professor Hendrik Van Poppel, Komplement-Generalassistent der European Association of Urology (EAU), sagte: „Es ist aufregend, solche Durchbrüche auf dem Gebiet der Früherkennung von Prostatakrebs zu sehen. Eine Innovation wie STHLM3MRI ist ein noch überzeugenderes Argument für die Europäische Kommission, einen risikostratifizierten Ansatz zur Früherkennung von Prostatakrebs in ganz Europa zu verfolgen. Die EAU arbeitet hart daran, sicherzustellen, dass die Früherkennung von Prostatakrebs bei der Umsetzung des europäischen Plans gegen Krebs berücksichtigt wird, um die Sterblichkeit von Europas häufigstem männlichem Krebs zu senken und gleichzeitig die Herausforderungen von Überdiagnose und Überbehandlung zu bewältigen. Wir sind sehr gespannt, wie STHLM3MRI weiterhin zu diesem Ziel beitragen kann.“