Merkel sagt, Jabs in Deutschland bleiben freiwillig

Covid-19 Impfung

Deutschland bereitet sich nicht darauf vor, Frankreich und auch verschiedene andere Nationen bei der Vorlage obligatorischer COVID-19-Impfungen für Teile der Bevölkerung nachzukommen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag

„Diesen Weg wollen wir nicht gehen“, sagte Merkel in Berlin nach einem Besuch beim Robert-Koch-Institut (RKI).

„Wir stehen am Anfang der Phase, in der wir noch werben (Impfung), in der wir mehr Impfstoffe haben als Menschen, die geimpft werden wollen“, sagte sie.

Nach einem schleppenden Start seines Impfprojekts in diesem Jahr beschleunigte Deutschland seine Bemühungen über die Sommerzeit und hatte bis Dienstag auch 42.6 Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft, wobei 58.5 Prozent mindestens so schnell wie möglich geimpft wurden.

Aber der Bedarf hat sich in den letzten 2 Wochen tatsächlich verringert, wobei die Vielfalt der am Montag angebotenen Jabs seit Februar am günstigsten ist.

Da die derzeit in Deutschland sehr ansteckende Delta-Alternative führend ist und auch das RKI angibt, dass mindestens 85 Prozent der Erwachsenen geimpft werden müssen, um eine Herdenresistenz zu erreichen, haben einige tatsächlich nach einer brandneuen Technik gefragt.

Wolfram Henn, Gen-Experte an der Universität des Saarlandes und auch Mitglied des Deutschen Ethikrates, der die Bundesregierung zu ihrer Impftechnik empfiehlt, hat sich am Dienstag mit der Einführung einer Impfpflicht für Pädagogen in Verbindung gesetzt.

„Lehrer und Erzieher tragen aufgrund ihrer Berufswahl eine ganz besondere Verantwortung gegenüber den ihnen anvertrauten Menschen und ihren Familien“, teilte er der Bild-Tageszeitung mit.

Der französische Präsident Emmanuel Macron führte am Montag im Einklang mit vergleichbaren Umsiedlungen in Griechenland, Italien und auch Großbritannien obligatorische Impfungen für medizinisches Versorgungsteam, Mitarbeiter der Altersversorgung und auch andere, die mit anfälligen Personen zusammenarbeiten, ein.

Merkel sagte jedoch, sie glaube nicht, dass die deutsche Bundesregierung durch das Festhalten an einem vergleichbaren Kurs „Vertrauen gewinnen“ könnte.

„Ich denke, wir können Vertrauen gewinnen, indem wir für Impfungen werben und auch möglichst viele Menschen in der Bevölkerung (…) aus eigener Erfahrung zu Botschaftern für den Impfstoff werden lassen“, sagte sie.