Grönland erlässt neue Beschränkungen für Virencluster

Covid

Die grönländische Regierung präsentierte am Dienstag eine neue Virusästhetik, nachdem auf der riesigen arktischen Insel, die während der Pandemie bisher nur einige Situationen erlebt hatte, eine Ansammlung von COVID-19-Situationen gemeldet wurde.

Ab Dienstag um 4 Uhr Regionalzeit (1800 GMT) werden die Einheimischen des dänischen Selbstverwaltungsgebiets sicherlich benötigt, um an öffentlichen Orten, in Geschäften, Taxis sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln Gesichtsmasken aufzusetzen, teilte Grönlands Premierminister Mute Egede mit Interview.

Der Umsiedlung folgten 13 Situationen, die erst kürzlich auf Grönland gemeldet wurden.

„Die Lage ist kritisch. Wir haben mit Tests von Personen begonnen, die Kontakt mit Infizierten hatten und Personen mit Symptomen. Wir können daher mit weiteren Infizierten rechnen“, schätzte Egede von der Internet-Informationszentrale Sermitsiaq AG.

In Ergänzung würden sicherlich keine Gäste in Bussen zugelassen werden, die keine völlig freien Sitzplätze mehr haben, und es wurden zusätzlich Einschränkungen bezüglich der Vielfalt der Personen in Gastronomiebetrieben sowie in Geschäften vorgestellt.

Anfangs bleiben die neuen Beschränkungen nur bis Freitag in Kraft, doch Egede warnte davor, dass sie ausgeweitet werden können.

In Grönland, das etwa 64 Einwohner hat, wurden wegen des Beginns der Pandemie insgesamt 56,000 Coronavirus-Situationen aufgezeichnet.

Mehrere der gegenwärtigen Situationen wurden tatsächlich auf genau dieselbe Reise abgebildet, die kürzlich am Dienstag von der Landmasse Dänemark hierher gekommen ist.

Die Gesundheitsbehörden nahmen daraufhin Kontakt mit allen Gästen dieser Reise auf, um sich selbst zu isolieren und untersuchen zu lassen.